Auszeichnung für Umweltschutz
Für den Bau des Biomasse-Heizkraftwerks für das Motorenwerk Kölleda (Thüringen) erhielt M+W Zander den DaimlerChrysler Environmental Leadership Award 2003 für besonderes Engagement im Umweltschutz.
Mit der Holzfeuerungsanlage in Kölleda wurde das erste „grüne Motorenwerk“ im grünen Herzen Deutschlands errichtet. Für das Werk wurde ein innovatives Energiekonzept zur Wärmeversorgung erarbeitet.
Eine zentrale Holzfeuerungsanlage von 1x3,0 MW und 1x2,0 MW Anschlussleistung deckt die Grundversorgung, ein Redundanzkessel auf Heizölbasis den Wärmebedarf in Spitzenzeiten ab. Der jährliche Energiebedarf beträgt rund 6.000 MWh für 2003, rund 8.500 MWh für 2004. Dafür ist der Einsatz von rund 8.000 bis 12.500 Kubikmetern Holzhackschnitzel nötig. Vorgesehen ist eine Erweiterung auf 12 MW Anschlussleistung in den nächsten Stufen.
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der den CO2-Haushalt bei der Verbrennung nur gering belastet. Ein Kubikmeter Holzhackschnitzel hat, je nach Qualität, etwa den Energiegehalt von 70 bis 100 Litern Heizöl oder 65-95 Kubikmetern Erdgas.
So genannte biogene Festbrennstoffe haben in den vergangenen Jahren bei der Energieversorgung an Bedeutung gewonnen. Im Vergleich zu beispielsweise der Wärme- oder Stromerzeugung aus Sonnenenergie ist die Bereitstellung von Energie aus biogenen Festbrennstoffen, wie z.B. Holzhackschnitzel, oft kostengünstiger und meist auch problemloser in ein Energiesystem zu integrieren.
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